BHAK & HTL Freistadt
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Exkursion der 5BIT und 5CIT in die Voest in Linz PDF Drucken
Geschrieben von: Mag. Johann Moser   
Mittwoch, 03. Mai 2006
Galerie: 2 Bilder.
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Das Thema Stahl steht im Lehrplan der 5. Klasse. Doch kein Lehrbuch, Film oder Modell kann die wahre Dimension der dort ablaufenden Prozesse so einprägsam darstellen wie die
Realität und die ist wahrlich beeindruckend.

Kommentare von Schüler/innen
Die Exkursion in die VOEST Alpine Stahl am 20. April war unsere letzte in unserem Schülerdasein. Interessant waren die einzelnen Schritte der Stahlerzeugung, deren Theorie und Umsetzung in die Praxis uns von einem Führer verständlich erklärt wurden. Besonders eindrucksvoll war es, die Weiterverarbeitung der auf 1.200 °C erhitzten glühenden Stahlbrammen hautnah mit zu erleben. Es war für uns eine einmalige Gelegenheit das riesige Voest-Gelände und das geschäftige Treiben dieses großen Unternehmens kennen zu lernen.
Riepl Margit und Haunschmied Katharina, 5BIT

Am Donnerstag, dem 20. April 2006, besuchten die Klassen 5BIT und 5CIT der BHAK Freistadt, ausgehend vom Biologieunterricht, mit Frau Prof. Mittmannsgruber und Herrn Prof. Waldhäusel die VOEST-Alpine in der Stahlstadt Linz. Nach der zweiten Unterrichtseinheit traten wir die Reise nach Linz an. Bald stellte sich heraus, dass sich dieser Ausflug zu einer sehr interessanten Exkursion entwickelt. Die ehemals Hermann-Göring-Werke sind modernst ausgestattet und legen viel Wert auf die multimediale Unterstützung der Führungen. Mit einem firmeneigenen Exkursionsbus fuhren wir quer durch das 5 km² große Areal. Die beiden Expeditionsguides brachten uns den Produktionsvorgang der Vereinigten Österreichischen Eisen und Stahl Werke näher. Die Produktion ist in 4 Prozesse gegliedert, welche wir alle besichtigten und erfuhren den Verlauf des Erzes bis hin zur fertigen Blechrolle (Coil). Mit rauchenden Köpfen, voll gepackt mit Informationen fuhren wir zurück zum Ausgangspunkt, wo uns ein wohlschmeckendes Voest-Lunchpaket erwartete.
Stütz Andreas, Frühwirth Andreas 5BIT

Mir persönlich hat diese Exkursion sehr gefallen, vor allem weil die VOEST einer der größten Arbeitgeber Oberösterreichs ist und sehr viele Mühlviertler dort arbeiten. Ich finde es weiters sehr gut, dass sich dieser Betrieb einiges kosten ließ um vorrangig Schüler über Tätigkeiten der VOEST zu informieren. Die topp ausgestatten Busse, mit Bildschirmen, Lautsprechern, Laptop, etc., haben mit Sicherheit einiges gekostet.
Der Weg vom „Erz zur Autotür“ kann besser nicht gezeigt und veranschaulicht werden. Mit dieser Art von Unterricht lernen Schüler sicher mehr, als würden sie die Informationen aus Büchern oder dem Internet beziehen.
Peter Ecker 5CIT

Feuerverzinkung fertig, nun geht’s ins Walzwerk. Auf dem Weg dahin erläutert der Guide die Angebote der Voest an die Mitarbeiter: Sprachkurse, Freizeitgestaltung, umfassende Weiterbildungsmaßnahmen ... Hat auch nicht jede/r! Das Walzwerk verdient seinen Namen zu Recht, denn die Aufgabe der gigantischen Maschinen besteht darin, glühende Stahlträger (auch genannt „Brammen“) immer wieder mit großem Schwung durch Walzen zu bewegen. Diese bewirken dann eine Verlängerung von 12 auf 75m Länge, wobei sich die ursprüngliche Höhe von 20 auf knappe 3cm verringert. Und das in nur fünf Durchgängen. Ein beeindruckendes Schauspiel! Die Brammen sind bei dieser Prozedur auf knappe 1200 Grad erhitzt, was eine überdurchschnittlich hohe Raumtemperatur und sehr schlechte Luft zur Folge hat.

Zum Schluss unserer Tour machen wir noch einen kurzen Abstecher ;-) zum Hochofen, den wir uns aus Sicherheitsgründen allerdings nicht aus der Nähe ansehen können. Zum krönenden Abschluss: Lunchpaket, fröhliches Kauen und dann Gruppenfoto. Fazit: Ein sehr interessanter und lehrreicher Ausflug zu einem vielfach unterschätzten Traditionsunternehmen. Weiß jetzt jede/r!
Leitl Benedict 5CIT