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1 Woche Steirerbluat, Uhrturm und Puntigamer
Auf eine Woche voller Spaß bei hohen Temperaturen freuten wir, die 2AK, uns schon während der Zugfahrt; denn die Tage vom 9. bis 13. Mai durften wir im Rahmen einer Projektwoche in Graz verbringen.
Der erste Programmpunkt nach der Ankunft im Hotel war der Besuch im Restaurant „3 Kugeln“. Von den Riesenportionen gestärkt, fuhren wir mit dem Bus zum Fuße der Ruine Gösting. Ein mysteriöser Mann in grauer Kutte und verwilderten Haaren erwartete uns. Mit „Horror“- Sagen rund um die Ruine und psychopathisch anmutendem Gestikulieren führte er uns zur Ruine. Der Aufstieg war anstrengend, er lohnte sich aber wegen der schönen Aussicht. Erleichtert darüber, dass wir den „Ghostwalk“ hinter uns gebracht hatten, fielen wir um halb 11 todmüde ins Bett.
Vor dem Rathaus trafen wir uns am Morgen mit der Fremdenführerin. Dann ging es los mit der Stadtführung. Wir besichtigten den „freundlichen Alien“, die Galerie, in der keine geraden Wände zu finden sind. Danach sonnten wir uns auf der Murinsel und zum Schluss besichtigten wir noch die Altstadt. Schloss Eggenberg stand auch auf unserem Programm, und die Mutigsten von uns trauten sich auf den Sky walk. Am Abend amüsierten wir uns in einem Pub.
Am Mittwoch fuhren wir gleich am Vormittag mit der Schlossbergbahn auf den Grazer Schlossberg. Dort besichtigten wir den bekannten Uhrturm, schlenderten durch den schönen Park und genossen den Sonnenschein. Nach der Mittagspause besuchten wir das Landeszeughaus, das größte Waffenlager Europas. Danach konnten wir selbständig per Bus oder Straßenbahn die Stadt erkunden.
Am Abend war für viele der Klasse der Höhepunkt der Woche, das Fußballspiel Sturm – Austria Wien, das wir trotz des für die Steirer enttäuschenden Unentschiedens „geil“ fanden. Nur wer diesem fußballerischen Leckerbissen nichts abgewinnen konnte, ging ins Kino. Ein optimaler Ausklang des dritten Tages.
Nach einem ausgiebigen Frühstück begaben wir uns am nächsten Tag zum Univiertel, zum Botanischen Garten und später zum Stadtpark. Am späten Nachmittag aßen wir im Gasthaus „Brot und Spiele“ und konnten danach dort noch den Abend bei Billard oder Dart ausklingen lassen.
Am Freitag um halb zehn Uhr vormittags ging es nach reichlichem Frühstück wieder ab ins Mühlviertel. Eine schöne und ereignisreiche Woche lag hinter uns.