| Die iPad-Bande |
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| Geschrieben von: Mag. Johann Moser |
| Dienstag, 14. Februar 2012 |
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In einigen Klassen sorgen iPad-affine Lehrer für Aufregung: "Sie sind heute schon der dritte Lehrer mit einem iPad." Manche meinen, es handle sich um ein neues Spielzeug. Aber selbstverständlich spielen die Lehrkräfte nicht während ihres Unterrichts mit dem iPad, sondern setzen es im Unterricht gezielt ein. Hier ein paar nützliche Tools, die wir verwenden. Es werden laufend mehr. Mit der Software teachertools bespielsweise verwalten wir Klassen, Noten, Fehlstunden, Unterrichtsinhalte und andere unterrichtsbezogene Aufgaben. Das Blättern in Unterrichts-Mappen aus Papier neigt sich für uns dem Ende zu. Schülerlisten pro Klasse mit Fotos und Sitzplan erstellen wir arbeitsteilig und teilen sie dann in unserem lokalen Schulnetzwerk. Inzwischen experimentieren die iPad-Lehrer (zur Zeit tatsächlich nur Männer) mit dem elektronischen Klassenbuch am iPad (timetable für WebUntis). Das elektronische Klassenbuch gibt es - zur Freude vieler Schüler/innen - auch als Apps für iPhone und andere Smart-Phones. Es gibt interessante Präsentations-Apps und eine Tafel-App, mit der man anstatt mit Kreide oder Stift an der Tafel auf dem iPad mit dem Finger (oder einem Stift) schreibt und mit dem Beamer projiziert. Man spart nicht nur Kreidenstaub, Stifte und das Tafellöschen, sondern kann gute Tafelbilder abspeichern und den SchülerInnen im Netzwerk zur Verfügung stellen. Außerdem hat man diese Tafelbilder für den späteren Unterricht, für Wiederholungen und Prüfungen wieder zur Verfügung und darin liegt der eigentliche Mehrwert dieser Apps wie Bamboo Paper oder UPad. In absehbarer Zukunft werden wir mit interaktiven Lehrmaterialien experimentieren. In der pädagogischen Fachsprache spricht man dabei von mobile teaching. Für zwei Bereiche habe ich im Jänner ausführlich mit dem iPad experimentiert: Die Dokumentationen der Maturaprojekte - insgesamt mehr als 1000 A4-Seiten - habe ich als PDF erhalten, auf das iPad kopiert und dort korrigiert. Die Korrekturen habe ich dann als PDF gespeichert und den Schüler/innen wiederum digital zur Verfügung gestellt. Und die Mathematik-Schularbeit in den drei 5. Klassen wurde ebenfalls digital abgegeben und wie die Maturaprojekte digital korrigiert und "zurückgegeben". Die Arbeit der Korrektur wird natürlich nicht weniger, hat aber gewisse Vorteile: Ich konnte die Schularbeit korrigieren, ohne einen Stapel Schularbeitenhefte oder -bögen mitzunehmen. Ein weiterer Vorteil: die korrigierten Schularbeiten bleiben auch bei mir erhalten, beispielsweise als Informationsbasis für Prüfungen. Wir vermuten, dass die iPad-interessierten Lehrkräfte mehr werden. Die Fotos zeigen neben den iPad-affinen Lehrkräften ein paar Screenshots. Foto: Manfred Lehner, Johann Moser, Martin Borovansky und Hannes Mitterlehner. |