| Gegenüberstellung mit dem Raubmörder |
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| Geschrieben von: Mag. Hermann Vogl-Bader, Nina Süß, 5AIT |
| Mittwoch, 21. Dezember 2011 |
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Wie es sich anfühlt, einem Strafgefangenen, der wegen eines schweren Verbrechens hinter Gittern sitzt, zu begegnen, davon konnten sich auch heuer wieder die 5. Jahrgänge der BHAK Freistadt ein Bild machen.
Diese Exkursion, die in die Justizvollzugsanstalt Garsten führt, zeigt den Schülerinnen und Schülern den Strafvollzug in anschaulicher Weise. Sie haben die Möglichkeit, das Leben eines Straftäters bei der Verbüßung der Haftstrafe in einer Justizanstalt praktisch zu erleben.
Letzten Freitag, am 16. Dezember 2011, haben wir, die 5AIT, dem Gefängnis in Garsten einen Besuch abgestattet. Wir wurden um 10:30 sehr freundlich beim Eingang von unserem Beamten, Herrn Bezirksinspektor Hönig, begrüßt. Zuerst haben wir einen sehr interessanten Vortrag über die Geschichte des Gefängnisses gehört und anschließend sind wir in der Kantine von überaus freundlichen Häftlingen mit Essen versorgt worden. Nach den köstlichen Fleischlaibchen sind wir dann von unserem Beamten durch die gesamte Vollzugsanstalt geführt worden und haben uns alles angesehen. Zuerst haben wir das Spital besucht dann sind wir durch die Absonderung geführt worden, wo besonders schlimme und nicht anpassungsfähige Häftlinge ihre Zellen hatten, und anschließend haben wir den gelockerten Vollzug besucht, wo die Zellentüren tagsüber offen sind. Dort haben wir einen schmächtigen und etwas schüchtern wirkenden Mann getroffen. Wir haben uns nichts Schlimmes gedacht, aber dieser Mann sitzt bereits seit 16 Jahren in der Justizanstalt wegen Raubmord und voraussichtlich in 1 bis 2 Jahren wieder bedingt entlassen wird. Nach dieser prägenden Begegnung haben wir uns noch kurz die Betriebe angesehen, in denen die Häftlinge am Tag arbeiten (es herrscht Arbeitsplicht) und dann ging es wieder zum Bus und Richtung Heimat. |