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Geschrieben von: Mag. Daniela Pammer   
Freitag, 03. Februar 2012

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„Was ist los in Zentralamerika?“ Diese Frage beantwortete uns Johannes Prammer (Matura 2010), vor kurzem von einem 15-monatigen Zivilersatzdienst aus El Salvador zurückgekehrt, bei seinem Vortrag über seinen Aufenthalt.

 

Johannes arbeitete bei der INTERSOL-Partnerorganisation ACISAM in El Salvador, wo er unter anderem Kindern das Filmen und Schneiden von Videomaterial beigebracht hat. Teilweise arbeiteten die Kinder das erste Mal mit einer Kamera oder einem Computer. Für diese Herausforderung war Johannes durch seine breitgefächerte Ausbildung an der BHAK Freistadt, wo er zum Beispiel neben IT auch Spanisch gelernt hat, bestens gerüstet. Neben seiner Arbeit blieb ihm auch noch genügend Zeit angrenzende Länder wie Guatemala, Honduras und Belize zu bereisen.

 

In den 4. Klassen beschäftigen wir uns zurzeit intensiv mit dem Thema Lateinamerika. Im Unterricht behandeln wir verschiedene Länder, denn Spanisch wird nicht nur in Spanien als Muttersprache gesprochen, sondern auch in weiteren 20 Ländern der Welt. Dass das Spanische in jedem Land seine Besonderheiten hat, konnten wir nun hautnah am Vortrag, den Johannes natürlich im perfekten Spanisch gehalten hat, feststellen.

Wir erfuhren im Vortrag nicht nur, dass das Nationalgericht von El Salvador„la pupusa“ (eine mit Käse, frittierter Schweineschwarte oder Mus aus roten Bohnen gefüllte Tortilla, die mit Tomatensauce und bloßen Händen gegessen wird) ist und man vom höchsten Berg dieses Landes, dem „El Pital“, bis nach Honduras sieht, sondern auch von den Jugendbanden, den „Maras“, welche eine große Herausforderung für das Land darstellen. Johannes konnte durch seine Arbeit den jungen Menschen eine Alternative zu diesen Jugendbanden bieten. Uns bleibt nur noch zu sagen „¡Vergón Johannes!“ [Anm. vergón = toll, El Salvador]