| Ihr Droogs, was für eine Notschi, mein Gulliver schmerzt immer noch! |
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| Geschrieben von: Mag. Peter Palk |
| Mittwoch, 06. Juni 2012 |
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Wem "Clockwork Orange" kein Begriff ist, der kann mit diesem Satz nichts anfangen. Die Schüler/innen der 4AK und der 4BK wissen jedoch Bescheid. Am 23. Mai besuchten sie in den Linzer Kammerspielen eine Aufführung des bekannten Werkes des englischen Autors Anthony Burgess (1917-1993). "Clockwork Orange" erschien 1962, Burgess lieferte mit diesem Roman "ein Plädoyer für die Freiheit und übte gleichzeitig Kritik an totalitären Regierungssystemen." (Zitat aus dem Programmheft). Die Filmversion von Stanley Kubrick aus dem Jahre 1971 sorgte für einiges Aufsehen und die Inszenierung aus dem Jahre 2012? 100 Minuten Action - und immer wieder Beethoven, entweder als Musikeinspielung, als dekorative Büste oder als Figur auf der Bühne. "Ludwig van" ist nämlich der Lieblingskomponist der äußerst gewalttätigen Hauptfigur Alex. Auf welche brutale Art und Weise Alex überall Gewalt ausübt, wie es ihm ergeht, als er von der Polizei geschnappt und einem Umerziehungsprogramm unterzogen wird, und wie er zum Schluss doch wieder gewaltbereit ist, zeigt dieses Stück. Aktuelle Bezüge gibt es genug: Wie geht die Gesellschaft mit Gewalt, mit der zunehmenden Aggressionsbereitschaft um? Wie kann Jugendkriminalität eingedämmt werden? Welche Probleme gibt es im Strafvollzug? Haben Menschen überhaupt das Recht, über Gut und Böse zu entscheiden? Meinungen der Schüler PS: Auflösung des Satzes im Titel: Ihr Freunde, was für eine Nacht, mein Kopf schmerzt immer noch! |